The cycle of Sushi

Als passionierte Sushi-Liebhaber brachten wir Aquaponik natürlich sofort mit einer Sushi-Fabrik in Verbindung. Nun haben wir ein mehr oder weniger utopisches Konzept zu einem geschlossenem Sushi-System entworfen.

In einen grossen Aquarium leben Lachse, Süsswassergarnelen und Algen. Das dreckige Wasser wird in 6 längliche Anbaubecken geleitet. In dreien wächst Reis, in den restlichen Avocado, Gurken, und Ingwer zusammen mit Wasabi. Die Pflanzen gedeihen mithilfe der Nährstoffe des Fischabwassers, welches gleichzeitig gereinigt wird und zurück ins Aquarium geleitet wird.

Gleichzeitig wird dieses System in Restaurant integriert. Die Anbaubecken dienen als Sichtschutz und um jene herum kreist ein Sushi-Laufband. Die Gäste können nicht nur zuschauen, wo und wie ihr Essen wächst, sondern natürlich auch wie es zubereitet wird. Lediglich Sojasauce, Sesamöl, Reisessig und zusätzliche Gemüsesorten müssen geliefert werden.

Die aktuelle Lage von Aquaponik

Hast du noch nie von Aquaponik gehört? Kein Wunder.
Dies liegt daran, dass Aquaponik im grossen Massstab noch nicht sehr verbreitet ist. Grund dafür sind die hohen Kosten. Im Gegensatz zu kleinräumigen Aquaponikanlagen rentieren sich grossflächige Farmen momentan noch nicht, da zusätzlich zu den teuren Anlagen auch Bauland seinen Preis hat.
Ein weiterer Grund ist, dass Aquaponik erst gerade im Aufschwung ist – eine sehr neue Technologie also. Viele Farmer wissen gar nicht, dass Aquaponik existiert.
Jedoch werden zurzeit neue, billigere und effizientere Technologien entwickelt und Aquaponik wird so hoffentlich in Zukunft verbreiterter und allgemein bekannter.

https://aquaponicsdesign.co/

Prinzip – Zweistöckiges Aquaponicsystem

Unser Projekt:
Wir wollen das Prinzip der Aquaponic austesten und gleich noch effizienter gestalten. Dies geschieht indem wir ein zweistöckiges System bauen. Im oberen Stockwerk werden Starkzehrer angepflanzt – Planzen, welche viele Nährstoffe brauchen. Im unteren Stockwerk hingegen wächst ein Schwachzehrer – eine Pflanze mit nur geringem Nährstoffbedarf.
Als Starkzeher haben wir Basilikum gewählt, als Schwachzehrer Thymian.

Prinzip

Das dreckige Fischwasser wird mithilfe einer Wasserpumpe in das Erste Stockwerk geleitet. Dort entzieht der Basilikum erstmals Nährstoffe. Über die Flaschenöffnung fliesst das Wasser weiter zum Thymian. Auch dieser reinigt das Wasser indem er Nährstoffe entzieht. Das gereinigte Wasser wird nun wieder zurück ins Fischbecken geleitet.