Fazit

Nun kommt unser letzter Blogeintrag zu unserem Aquaponikprojekt. Schon von blossem Auge kann man erkennen, dass die Pflanzen die an das Fischwasser angeschlossen sind, viel besser gewachsen waren. Beide Gurken-Pflanzen (die mit Fischwasser und die ohne) haben Blüten, die mit Fischwasser jedoch grössere.

Beide Pflanzen ohne Fischwasser sind ca. 23cm hoch. Beide Pflanzen mit Fischwasser sind ca. 39cm hoch. Also extreme Unterschiede. Die Blätter von den Gurken im Fischwasser sind 8cm breit und 8cm lang, die ohne sind nur 6cm breit und 6cm lang. Die Blätter der anderen Pflanze sind beide gleich gross, nämlich 2.5cm breit und 3cm lang.

Uns hat das Projekt viel Freude bereitet, und freuen uns, dass wir bei unseren Erwartungen, dass das Fischwasser den Wachstum fördert, richtig lagen.

Gurke ohne Fischwasser
Gurke mit Fischwasser
Pflanze mit Fischwasser

Kontrolle

Glücklicherweise geht es unseren Pflanzen sehr gut! Das erfreut uns alle. Wie schon bei unseren letzten Kontrollen wachsen die Gurken und Melotria am besten mit dem Fischwasser.

Kontrolle

Wir haben festgestellt, dass die Pflanzen mit Fischwasser kräftiger und grösser gewachsen sind, wie angenommen wurde. Die Gurken messen jeweils 18 cm und 16 cm beim Fischwasser, bei normalem Wasser waren es nur 14 cm Beziehungsweise 10 cm. Die Gurken sind also jeweils 4 cm Beziehungsweise 6 cm grösser beim Fischwasser. Bei den Melothrien konnten wir eine Differenz von 3 cm feststellen. Sie messen 9 cm beim Fischwasser und 6 cm bei der Kontrolle.

Wir konnten ausserdem beobachten, dass die Fischwasser-Gruppe ein tieferes Grün aufweist und allgemein gesünder und kräftiger wirkt.
Die Aquaponik funktioniert nach wie vor einwandfrei und wird mehrmals die Woche kontrolliert.Die Aquaponik funktioniert nach wie vor einwandfrei und wird mehrmals die Woche kontrolliert.

Melothria mit normalem Wasser
Melothria mit Fischwasser

Gurke mit normalem Wasser
Gurke mit Fischwasser

1. Kontrolle

9.5.2019, 16:34

Die Pflanzen sind nun eine Woche lang angeschlossen. Vom Auge her sind schon markante Unterschiede sichtbar. Die Pflanzen vom Fischwasser sind 1 cm höher, die Blätter 0.5 cm länger, die Breite ist ist ungefähr gleich (2cm) wie die vom normalen Wasser. Jedoch fühlen sich die Blätter von den Pflanzen im Fischwasser stabiler und dicker an. Bis jetzt sind wir sehr überzeugt von der Aquaponik und vermuten, dass wir mit unserer These (dass das Fischwasser nährstoffreicher als Leitungswasser ist) richtig liegen.

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Pflanze im normalen Wasser
Pflanze im Fischwasser
Pflanzen im Fischwasser
Pflanzen im normalen Wasser

Ansetzung

Über die Ferien setzten wir die Setzlinge an. Heute, am 2. Mai schlossen wir zwei Pflanzen mit Schläuchen an das Aquarium mit den Fischen über ein Zwischenbecken an. Die Fische kommen aber erst später in das Aquarium. Zwei Pflanzen schlossen wir an ein Becken mit normalem Wasser auch über zwei Schläuche an, sodass wir die zwei Pflanzen die Wasser vom Aquarium erhalten mit den anderen zwei Pflanzen die normales Wasser bekommen vergleichen können. Die Pflanzen haben keine normale Erde sondern Seramis, das sind kleine rote Steinchen. Seramis dient dazu, dass die Ergebnisse nicht von Nährstoffen in der Erde verfälscht werden, da Seramis wenige bis keine Nährstoffe enthalten. Das Anschliessen der Schläuche an die Pflanzen war etwas Problemhaft, allerdings geling es uns schlussendlich durch Anheben des Zwischenbeckens.

Ideenfindung

Wir sind Danielle Becher, Julia Jenzer, Meret Bischof und Clarissa Dörflinger und besuchen die Kantonsschule Wettingen. Im Rahmen des AETNA Unterrichts haben wir ein Aquapoinc Projekt mit Melothrien und Gurken durchgeführt.

Unser Anfangsgedanke war es, Erdbeeren anzupflanzen und das Wachstum von Erdbeeren mit der Aquaponic Methode und durch giessen mit normalem Wasser zu beobachten. Allerdings war diese Idee schon von einer anderen Gruppe besetzt, weshalb wir und über Melothrien (eine Art kleine Gurken) Gedanken machen. Da diese aber nicht so schnell wachsen haben wir uns dazu entschlossen die Sprösslinge schon in den Ferien anzusetzen und ausserdem zusätzlich noch normale Gurken anzupflanzen. Wir bestellen die Samen über eine Schweizer Internetseite (saemereien.ch). Wir wollen testen, wieviel Einfluss das Fischwasser auf den Wachstum unserer Gurkenpflanzen hat.